Haupt Menü
Mp3 Spieler
start Player
Termine
« < September 2010 > »
Mo Di Mi Do Fr Sa So
30 31 1 2 3 4 5
6 7 8 9 10 11 12
13 14 15 16 17 18 19
20 21 22 23 24 25 26
27 28 29 30 1 2 3
« < Oktober 2010 > »
Mo Di Mi Do Fr Sa So
27 28 29 30 1 2 3
4 5 6 7 8 9 10
11 12 13 14 15 16 17
18 19 20 21 22 23 24
25 26 27 28 29 30 31
Besucher: 1126159
Wer ist online
  • Cidafleelia
Wir über uns PDF Drucken E-Mail

25 Jahre

RSV Wiesbaden 1983 e. V.

 

 
chronik_html_m59c5e7ee
 

Vorgeschichte und Gründung

Der Verein wurde am 31.05.1983 gegründet und setzte sich gemäß der Satzung vom 06.09.1983 im sportlichen Bereich zwei Ziele: Die Pflege des Radsports als Breitensport. In erster Linie waren hier die Teilnahme an Radtouristik-Fahrten, Wanderfahrten, organisierte Etappenfahrten, Volksradfahrten angedacht. Darüber stand die Pflege des Leistungssports bereits damals als Vereinsziel fest. Die zweite Zielsetzung wurde ausgerichtet auf sportliche Förderung von Kindern und Jugendlichen, sowie Jugendpflege.

 
chronik_html_m7f79a4b3

Der Gründung gingen einige interessante Entwicklungen voraus: Der im „Autohaus Wiesbaden“ tätige Kfz-Meister Edwin Kast gründete im Jahre 1977 eine Firmen-Rad-Mannschaft, die nach kurzer Zeit der RSG Wiesbaden beitrat und in diesem, am Spitzen-Radsport orientierten Verein, eine Breitensport-Abteilung bildete. Zu den ursprünglichen 14 Aktiven gesellten sich in kurzer Zeit weitere Breitenradsportler, so dass es ihnen möglich wurde, sofort die RTF-Veranstaltung „Rund um Wiesbaden“ auszurichten. Es erwies sich jedoch nach einiger Zeit, dass die unterschiedlichen Interessen der Spitzen- bzw. der Breitensportler nicht miteinander zu vereinbaren waren und Letztere zu dem Beschluss veranlasste einen eigenen Verein zu gründen. Den RSV Wiesbaden 1983 e.V.

Die 80iger Jahre

Dem 31. Mai 1983, der Geburtsstunde des RSV Wiesbaden folgten Jahre die ein abwechslungsreiches Vereinsleben beinhalteten. Ebenso abwechslungsreich wie sich die Topographie in und um Wiesbaden zeigt. Anspruchsvolle Anstiege im Taunus und seiner Vorläufer sind seit den frühen Tagen des RSV Wiesbaden ebenso beliebte Trainingsziele wie z. B. die Ebenen und Täler im hessischen Ried.

 
chronik_html_329e60e

Acht RSV-Damen, die dem Chronisten namentlich unbekannt sind, im Jahre 1984. Die Damen präsentieren sich im „legendären“ schwarzroten Dress. Diese Trikot-Variante ist eine absolute Rarität in der Geschichte der Vereinsbekleidung des RSV Wiesbaden. In 25 Jahren weicht dieses Design das erste und einzige mal von den traditionsreichen blaugelben Vereinsfarben ab.

 

 Im Jahre 1984 wurde die „Erste Drei-Lilien-Volksradfahren“ durchgeführt. 25 Km galt es für Die 90 Teilnehmer auf der anspruchsvollen Strecke zu bewältigen. Hierbei kam es zu zahlreichen Auszeichnungen. Die größte teilnehmende Familie durfte in diesem Jahr ebenso wie der älteste Teilnehmer, ein 79 jähriger Pedalritter, einen Preis entgegen nehmen. Besonders aktive Mitglieder des RSV Wiesbaden wurden im Jahre 1984 erstmals anlässlich der Jahresabschlussfeier in Wiesbaden-Frauenstein geehrt. Bereits im Jahre 1984 konnten die Aktiven des RSV auf BDR-Punkte-Jagd gehen. Die in wesentlichen Bestandteilen bis zum heutigen Tage identisch durchgeführten RADTOURISTIKFAHRTEN (RTF) des Bund Deutscher Radfahrer (BDR) stellten bereits in den frühen Vereinsjahren einen ganz wesentlichen Bestandteil des sportlichen Vereinslebens dar.

m Jahre 1985 konnte daher eine der vielen BDR-Auszeichnungen an einige verdiente Vereinsmitglieder überreicht werden. Die BDR-Sonderauszeichnung in Bronze mit Eichenlaub. Edlere Metalle folgten für viele andere Mitglieder in den Jahren danach. Eines der Glanzlichter in den 80iger Jahren stellte sicher die Etappenfahrt in die Wiesbadener Partnerstadt Klagenfurt im Jahre 1985 dar. Hierbei wurde u. a. der „Großglockner“ überquert. Insgesamt wurden anlässlich der sieben Etappen 1110 Km zurückgelegt. Die damals relativ große Damen-Equipe des RSV erfuhr, und das im besten Wortsinn, andere Ziele. Eine Fünf- Etappen-Fahrt führte die Damen von Wiesbaden an den Neckar. Hierbei kamen die Damen auf eine Gesamtdistanz von 380 Km.

 
chronik_html_755eec30

Das Bild aus den 80iger Jahren zeigt links H. Liebold, rechts den sportlichen Leiter E. Kast. Das Amt des sportlichen Leiters bekleidete E. Kast bis Ende der neunziger Jahre

 

Die „2. Drei-Lilien-Fahrt“ des RSV Wiesbaden im Jahre 1985 wurde von über 750 Teilnehmern besucht. Eine mehr als beachtliche Steigerung zum Vorjahr. In diesem Jahr Wurde erstmals die große Schleife angeboten – 156 Kilometer rund um die Landeshauptstadt Wiesbaden. Der auf die beachtliche Mitgliederzahl von 120 angewachsene RSV blickte mit Stolz auf eine erfolgreiche gestaltete Veranstaltung zurück.

Wir schreiben das Jahr 1986. Eine erneute Steigerung der Teilnehmerzahl konnte mit 1000 Radlern anlässlich der „3. Drei-Lilien-Fahrt“ verbucht werden. Auf der Strecke wurde dann den Teilnehmern u. a. vor Waldems alle Kraft abverlangt, galt es doch eine 12-prozentige Steigung mit dem damals 2000-3000 DM teuren Rennrädern zu bewältigen.

Im Jahr 1987 erschien ein Presseartikel dem zu entnehmen ist, dass eine Vereinsfusion oder ein Beitritt des RSV als Touristikabteilung in die RSG Wiesbaden diskutiert wurde. Hintergründe hierzu sind leider nicht bekannt. Auch findet sich im Archiv des RSV ein Beleg für Beständigkeit. Denn in der Regionalpresse wurde bereits damals Werbung betrieben. Mittwochs, 18:00 Uhr – eine markante Zeit für jeden RSVler. Findet doch zu dieser Zeit das Vereinstraining bis heute in den Sommermonaten statt. Schon damals traf man sich in Wiesbaden-Erbenheim, um für zwei Stunden gemeinschaftlich seinem Hobby zu frönen.

 
chronik_html_3f23cd48
Das Bild stammt aus den 80iger Jahren und ist vor dem Biebricher Schloss ausgenommen worden. Leider sind viele Fahrernamen unbekannt. Untere Reihe 2. von links.: R. Borada Hintere Reihe von links: 2.: E. Kast; 4.: R. Walter; 5.: J. Pogantke; 8.: D. Münch; 9.:R.Hartl
 

Bei brütender Hitze fanden sich abermals im Jahre 1988 über 850 Teilnehmer zur „5. Drei-Lilien-Fahrt“ des RSV am Start ein. Hierbei wurden erstmalig Wanderpokale für die teilnehmerstärksten Gruppen verteilt. Im Pressetext wird darüber hinaus löblich erwähnt, dass sich die ambitionierten Hobbyfahrer mittels „eng anliegender Trikots“ von den restlichen Radlern herausheben würden. Auch seien „besondere Rennschuhe“ vermehrt bei den Radlern im Einsatz. Im Jahre 1988 wurde eine Damen- und Herrenetappenfahrt in den Schwarzwald durchgeführt. Immerhin fünf RSV-Damen waren hier am Start. Eine Gruppe von RSV-Aktiven nahm am „Internationalen Alpen-Brevet“ teil. Einer Pressemitteilung zu Folge wurden im Jahr 1988 von den Aktiven des RSV insgesamt 107.500 Kilometer auf Asphalt zurückgelegt. Erstmalige Erwähnung in den Vereinsanalen findet in diesem Jahr auch das Einzelzeitfahren, dass bis zum heutigen Tage vom RSV im Aartal bei Bad Schwalbach durchgeführt wird. Im damaligen Jahressbericht des Sportwarts wird die Wettkampfstätte mit 30 „nicht leichten“ Kilometern umschrieben. Die Spitzenzeit lag hier bei 45 Minuten und 59,3 Sekunden. Ein Beleg für die bereits in den achtziger Jahren hervorragenden RSV-Zeitnehmerqualitäten.

Ein Jahr später, 1989, werden im „Wiesbadener Kurier“ im Rahmen eines kleinen Berichts die erbrachten Leistungen innerhalb des RSV Wiesbaden wie folgt beschrieben. 25 Aktive erbrachten eine Gesamtleistung von 60.000 Kilometern. Einmal mehr nahmen Aktive des RSV am „Internationalen-Alpen-Brevet“ sowie an der „Säntis-Rundfahrt“ teil. Eine Damen- und Herrenetappenfahrt wurde auch in diesem Jahr vereinsintern durchgeführt. Die „6. Drei-Lilien-Fahrt“ konnte ca. 600 Teilnehmer begrüßen, wobei der älteste Teilnehmer mit stolzen 80 Jahre die Strecke bewältigte.

 

Die 90iger Jahre

Der Beginn des neuen Jahrzehnts, brachte auch im Radsportverein Wiesbaden Neuerungen mit sich. Der Moderne im Allgemeinen und den daraus resultierenden Veränderungen der Zeit nicht verschlossen, wurde vom RSV am 01.04.1990 die „1. Wiesbadner Mountainbike Stadtmeisterschaf“ organisiert und durchgeführt. Auf einem ca. 3 Km langen Rundkurs mit Waldwegen rund um den „Kellerskopf“ in Wiesbaden-Naurod wurden die Sieger in ihren Altersklassen ermittelt. Das Starterfeld umfasste weit über 100 Aktive.

Die „7. Drei-Lilien-Fahrt“ bot erstmals eine verlängerte Strecke mit insgesamt 176 Km an. Die lange Schleife im RSV-RTF-Angebot führte erstmals an der Lahn entlang über die hessische Landesgrenze hinaus nach Rheinland-Pfalz bis kurz vor Montabaur. Start- und Zielort war wie in den Jahren zuvor abermals die Taunushalle in Wiesbaden-Nordenstadt. Abermals fanden sich 613 Teilnehmer an der Startlinie ein, um die Jagd nach den begehrten RTF-Punkten aufzunehmen.

Der RC Bierstadt gewann in diesem Jahr mit 21 Fahrern den Wanderpokal für die teilnehmerstärkste Radsportgemeinschaft. Im Radsportbezirk Nassau konnte der RSV in diesem Jahr in der RTF-Wertungsklasse erneut seine dominante Stellung, wie schon in den Vorjahren, unter Beweis stellen.. In den acht angebotenen Alters- und Wertungsklassen stellte viermal der RSV den Sieger. Damit war der RSV Wiesbaden der erfolgreichste Radsportverein im Bezirk Nassau.

Der vom Bund Deutscher Radfahrer in diesem Jahr neu eingeführte BDR-Supercup wurde von zahlreichen RSV-Pedaleuren erfolgreich besucht. Die Strecken der überregionalen Radmarathon-Veranstaltungen mit jeweils mindestens 200 Km Distanz und mit bis zu 4.500 Höhenmetern wurden schnell auch bei RSV-Akteuren zur beliebten Herausforderung. Auch in den Folgejahren wurde diese Marathonserie oft u.nd gerne von Vereinsmitgliedern genutzt, um ihre Leistungsstärke auch außerhalb Wiesbadens unter Beweis zu stellen.

 
chronik_html_m612919ca

 Das Bild zeigt v. l. n. r.: E. Kast, Ch. Holtzmann, Fr. Linssen, Dr. Neese

 

Abschließend sei zum Jahr 1990 folgendes bemerkenswertes Detail erwähnt. Unter den 36 aktiven Mitgliedern des RSV sind auch drei Junioren und sieben Frauen verzeichnet. Zwei der Damen sammelten mit 146 und 153 RTF-Wertungspunkten bei weitem mehr Punkte ein, als die meisten der 29 männlichen Vereinskollegen.

Im Jahr 1991 organisierte der RSV die „2. Bundesoffene Wiesbadener MTB-Stadtmeisterschaft“. Das Teilnehmerfeld stieg im Vergleich zum Vorjahr erheblich, auf 186 Starter. Auf dem Siegerpodest standen drei RSV-Aktive, dabei stellte der RSV einen Sieger in einer Altersklassenwertung.

Anlässlich der Etappenankunft der „Hessenrundfahrt“ veranstaltete der RSV einen MTB-Parallel-Slalom. Eine Etappenfahrt die ihre Start- und Zielorte in Lauf an der Pegnitz hatte fand innerhalb des Vereins großen Anklang.

Die „8. Drei-Lilien-Fahrt“ wurde von 550 Teilnehmern besucht. Erstmalig wurde die RTF durch einen Getränkesponsor („Nesfit“) unterstützt, der kostenlose Erfrischungen an den Kontrollpunkten zur Verfügung stellte. Neue Trikotagen und Regenjacken wurden für die in diesem Jahr 46 Aktiven durch Sponsorenhilfe beschafft. Das Outfit der RTF-Radler wurde auch in einem Artikel des Wiesbadener Kuriers (WK) genauer unter die die Presse-Lupe genommen: „Es konnten häufig Pedalritter in buntseidiger Kluft auf ihren 1.000 bis 6.000 DM teuren Sportgeräten gesehen werden.“ 25 Prozent der 600-700 Teilnehmer waren Damen, so berichtete der WK weiter in seiner RTF-Berichterstattung. Die Gesamt-Mitgliederzahl des RSV stieg im Vergleich zum Vorjahr von 64 auf 72.

Das Sportjahr 1992 wurde abermals mit der Austragung der „3. Offenen Wiesbadener MTB-Stadtmeisterschaft im Frühjahr begonnen. 200 wackere Teilnehmer konnten die Natur rund um das Gebiet des „Kellerskopfs“ nutzen, um sich zu messen. Das dabei auch mal übers Ziel hinaus geschossen wurde belegt der Zeitungsartikel des Wiesbadner Tagblatts im April 1992.

Die „9 Drei-Lilien-Fahrt“ mit neuem Startort an der Justus-von-Liebing-Schule in Wiesbaden-Erbenheim durfte erstmals auch internationales Flair für sich in Anspruch nehmen. Denn eine Radler-Equipe aus Mailand bereicherte das 530 Starter umfassende Feld der Punktesammler. Im Juni gab es eine Veranstaltung namens „5 Tage Radspass in der Rhön“ die ebenso begeistert von RSV-Aktiven genutzt wurde, wie die in diesem Jahr durchgeführte Etappenfahrt „Auf den Spuren der Tour de France“. Sage und schreibe 33 RSV-Akteure nahmen am Bimbacher Radmarathon in der Rhön teil. Anläßlich des Werra-Meißner-Super-Cups ging der 1. Mannschaftspreis an den mit neun Fahrern angereisten RSV Wiesbaden. Im Radsportbezirk Nassau belegten in der Ruf-Wertung sechs RSV-Fahrer Podestplätze in ihren Altersklassen.

Auch wurden international renommierte Marathonveranstaltungen von RSVlern mit Erfolg besucht. So finden sich in den Aufzeichnungen Namen wie Alp-Extrem, Trondheim-Oslo, Ötztal-Radmarathon. Die Mitgliederzahl wuchs erneut auf nunmehr 82 Mitglieder.

Die Rasportsaison 1993 wurde im März mit der „4. Bundesoffene Wiesbadener-MTB-Stadtmeisterschaft“ für Lizenz und Hobbyfahrer eröffnet. 281 Starter brachten ein Rekordmeldeergebnis. Aufgrund der positiven Erfahrungen der Vorjahre fanden die Rennen erneut am „Kellerskopf“ in Wiesbaden-Naurod statt. Die „10 Drei-Lilien-Fahrt“ stand unter keinem guten (Wetter)-Stern. Die völlig verregnete Veranstaltung blieb daher mit 120 Teilnehmern erstmals weit unter den gewohnten Zahlen aus den Vorjahren. Die in diesem Jahr 30 Aktiven des RSV waren zumeist im Bericht der RTF-Wertung bundesweit vertreten.

Vom Radsportjahr 1994 ist in den Vereinsanalen lediglich übermittelt, das die erneut ausgetragenen RTF- und MTB-Veranstaltungen (11. Drei-Lilien-Fahrt und 5. MTB-Stadtmeisterschaft) mit Erfolg durchgeführt wurden.

Das Jahr 1995 brachte dann einige interessante und informative Details, für den an der Geschichte des RSV Interessierten, mit sich. Der RSV begrüßte bei Ausrichtung seiner „12. Drei-Lilien-Fahrt“ 655 Teilnehmer. Die Regionalpresse (WK) titelte in ihrer Ausgabe vom 21. August 1995 mit der Schlagzeile: „Vor Epstein mit einem Porsche mitgehalten“. In diesem Jahr errang der RC Ilbenstadt mit beachtlichen 47 Teilnehmer den Wanderpokal für den teilnehmerstärksten Verein. Erwähnung darf hier auch der Verbrauch an Zitronentee Finden. In den Aufzeichnungen des Vereins ist vermerkt, dass in diesem Jahr, anlässlich der RTF, an den Kontrollstellen insgesamt der Inhalt von 95 Tee-Büchsen den Durst der wackren Radler löschte. Weiter aufgeführt: 11 Kisten Bananen, 290ß Milchgetränke und 30 Pakete Kekse.

Weitere interessante Schlagwörter des Artikels seien hier erwähnt: „Die Butzbacherin steigt auf ihr ALURAD, zwei Wochen alt, 8,6 Kilogramm leicht (!!!), schaltet den BORDCOMPUTER ein und DÜST ab.“ Materialfüchse aufgemerkt… Weitere Umschreibungen des Radsportmaterials im Artikel machen Lust auf mehr: „aerodynamische Schmalfelgen“, „stabile Messerspeichen aus Nirostahl“ und „Giro d`Ìtalia auf dem Trikot“.

Der seit Mitte der neunziger Jahre überall bemerkte Trend der Vereinsmüdigkeit wurde auch beim RSV Wiesbaden registriert. Dennoch waren 34 Aktive des RSV Wiesbaden abermals bei diversen Radsportveranstaltungen vertreten.

Im Jahr 1996 setzte sich der Trend fort, und abermals wurden durch RSV-Fahrer weit weniger RTF-Punkte gesammelt, als noch Jahre zuvor. Die „13. Drei-Lilien-Fahrt“ verschaffte auswärtigen Punktejägern in bewährter Art und Weise die Möglichkeit ihr Punktekonto im Wiesbadener Umland zu erhöhen. Außer dem Vermerk, dass in diesem Jahr eine Viertagesfahrt mit dem Slogan „Vom Rad zum Kart“ veranstaltet bzw. besucht wurde, sind keine weiteren bemerkenswerten Vereinsaktivitäten aus diesem Jahr überliefert.

Aus der Radsaison 1997 sind keine Details zur Austragung der „14. Drei-Lilien-Fahrt“ recherchierbar. Auch andere Mitteilungen aus dem Vereinsleben liegen nicht vor.

Im vorliegenden Sportwart-Bericht aus dem Jahr 1998, ist zu entnehmen, daß Jan Ullrichs radsportliche Erfolge auch in der Landeshauptstadt Wiesbaden nicht ignoriert wurden. In diesem Jahr veranstaltete der RSV Wiesbaden eine Etappenfahrt mit Ziel der damaligen Ullrich-Wahlheimat Merdingen. Der Höhepunkt der Fahrt war, so ist nachzulesen, die Überquerung des Tour de France erprobten Berges „Grand Ballons“. Die „15. Drei-Lilien-Fahrt“ wurde, wie seit 1995 üblich, am Bürgerhaus Erbenheim mit Start und Ziel veranstaltet.

Die im Jahr 1999 vom RSV veranstaltete „16. Drei-Lilien-Fahrt“ wurde auch von der Presse wahrgenommen. So titelte der Wiesbadener Kurier in seiner Berichterstattung: „Gesundes Radeln auf den Taunusstraßen“ eher beschaulich. Dazu passend war auch das Starterfeld mit 450 Teilnehmern ein Vorgeschmack für bundesweit weiter sinkende Teilnehmerzahlen bei RTF-Veranstaltungen in den kommenden Jahren. Da lockten an diesem Tage weder Kaiserwetter noch die 10 zu ergatternden Pokale mehr RTFler an den Start.

-Zwischenruf-

Die achtziger und neunziger Jahre waren geprägt vom Bedürfnis der klassischen Tourenfahrer ohne Zeitdruck und vor allem in der Gemeinschaft der vielen Gleichgesinnten sportliche Leistungen zu erbringen. Nachdem das Angebot der Hobbyrennveranstaltungen zu Beginn des neuen Jahrtausends von Jahr zu Jahr größer wurde, kam es auch im RSV Wiesbaden zu teilweisen Veränderungen der sportlichen Zielsetzungen und Bedürfnisse. Das „Flagschiff“ vieler am Breitensport orientierter Radsportvereine verlor von Jahr zu Jahr mehr Anziehungskraft. Die organisierte Radtourenfahrt (RTF) hat bis in die „Radsport-Neuzeit“ überlebt. Die traditionellen Veranstaltungen, wie die vereinseigene RTF „Drei-Lilien-Fahrt“ müssen mit schwindenden Teilnehmerzahlen leben. Seit dem Jahr 2000 sind auch die Zielsetzungen beim RSV Wiesbaden in veränderter Form ebenso markant wie unverrückbar. Immer mehr Vereinsmitglieder zeigen mit dem neu angebotenen sportlichen Wettkampf auch neu entwickelten Ehrgeiz die eigenen sportlichen Grenzen nach oben zu verschieben. Die nachfolgende Dokumentation der sportlichen Ereignisse aus dem Zeitraum 2000 bis 2008 offenbart dem aufmerksamen Leser ein stetig wachsendes Engagement im Bereich der RSV-Rennsportaktivitäten. Dass bei solch einer großen und vor allem wachsenden Rennsport-Begeisterung die Erfolge nicht ausbleiben ist ebenso eindrucksvoll dokumentiert.

 

2000 - 2008 Zeitenwende im RSV

Das Milleniumjahr 2000 wurde mit viel Schwung innerhalb der Aktivenszene des Vereins begonnen. Im Frühjahr wurde eine Trainingswoche im „Pfälzer Wald“ organisiert. Die Resonanz innerhalb des Vereins war mehr als beeindruckend. 16 Velofahrer fanden sich in der Landessportschule Schifferstadt ein, um bei meist gutem Wetter ihre täglichen Etappen in Angriff zu nehmen. An fünf Tagen wurden gemeinsam 650 Km „bezwungen“.

 
chronik_html_61bbcb13

Stolz werden die neuen, in Schifferstadt frisch ausgegebenen, Vereinstrikots (erstmals in der Vereinsgeschichte mit Sponsorenaufdruck) präsentiert… Hintere Reihe v. l. n. r.: D. Schneider, G. Eckhart, P. Richter, R. Reiter (RSV Idstein), R. Walter, W. Müller, E. Kast, M. Geenen, A. Keul, G. Wiegand, H. Becker, A. Schneider, vordere Reihe v. l. n. r.: Th. Förster, J. Pogantke, H. Kranz, M. Spahn

 

Im Sommer wurde die „17. Drei-Lilien-Fahrt“ organisiert und durchgeführt. Nähere Angaben hierzu liegen leider nicht vor. Anlässlich der „Tour de France 2000“, die in diesem Jahr auch nach Deutschland führte, wollten 20 am Profi-Rennsport interessierte Mitglieder des RSV das Können der professionellen Radler in Augenschein nehmen. Das im Rahmen der „TdF“ ausgetragene Einzelzeitfahren führte auch durch Bad Krozingen/Schwarzwald. Hier stand der RSV und unterstützte auch und gerade Jan Ullrich bei seinen Kraftanstrengungen, in diesem Jahr im Trikot des deutschen Meisters.

Waren es die vorgenannten Erlebnisse die als Inspiration dienten, oder der allgemeine und grundsätzliche Wunsch nach sportlichem Kräftemessen. Wie auch immer, im Spätsommer wurde es dann für alle RSVler ernst, die im sportlichen Wettkampf ihre Kräfte messen wollten. Eine beachtliche Anzahl von 17 blaugelben „Tempobolzern“ stand im Aartal bereit, um erstmals den Kampf gegen die Uhr aufzunehmen. Gab es in den Vorjahren immer mal wieder im Rahmen der Durchführung des „Rad-Sport-Abzeichens“ entsprechende Fahrten auf Zeit (BDR-Zeitvorgaben mussten je nach Alter erfüllt werden), kam es in diesem Jahr zum ersten vereinsinternen Wettkampf.

Das vereinsinterne Einzelzeitfahren erbrachte auf der ca. 20 Km langen Rennstrecke mit einem Wendepunkt eine Siegerzeit von 30,29 Minuten. Nach den mir vorliegenden Aufzeichnungen gab es im Jahr 2000 auch die erste Teilnahme eines RSV-Aktiven an zwei Hobby-Rennen. In Bad Dürrheim wurde sowohl der Startschuss für ein Einzelzeitfahren, als auch am nächsten Tag für ein Straßenrennen gegeben. Der „Riderman“ ist in den nachfolgenden Jahren auch für andere Mitglieder des RSV zum lohnenden Ziel geworden.

Die Vereinsaktivitäten im Jahr 2001 deuteten bei noch stagnierenden Mitgliederzahlen von 50 bis 60 dennoch auf einen allgemeinen Aufschwung im RSV hin.

Anlässlich der Hobbyrenn-Veranstaltung der Deutschlandrundfahrt errang der RSV mit einer vier Mann starken Vereinsauswahl den beachtlichen 2. Platz auf einer der ausgeschriebenen Rennetappen. Eine Trainingswoche in der Sportschule Schöneck/Karlsruhe-Durlach wurde abermals von 16 Aktiven genutzt, um u. a. die in diesem Jahr bevorstehenden weiteren Hobbyrenn-Herausforderungen mit entsprechender Form bestreiten zu können.

Die RSV-Trainingsgruppe Hatte nach sieben Trainingstagen incl. der Überführungsetappen insgesamt 965 Kilometer und über 8000 Höhenmeter bewältigt. Neben der Durchführung der „17. Drei-Lilien-Fahrt“ wurde erneut ein vereinsinternes Einzelzeitfahren mit offizieller Zeitnahme und Wertung im Aartal ausgetragen. Auch hier herrschte rege Teilnahme. 15 Athleten im Trikot des RSV Wiesbaden nahmen den Kampf gegen die Uhr und gegen sich selbst auf. Die Siegerzeit auf der 20 Km langen Rennstrecke lag bei 30:58 Minuten. Start und Ziel stellte der Bahnhof Bad Schwalbach dar. Das im Anschluss stattfindende Grillfest des RSV stellte einen mehr als gelungenen Abschluss dieses weiteren sportlichen Höhepunkts in diesem Jahr dar.

Im gleichen Jahr führte der RSV Idstein eine einwöchige Tour durch Frankreichs Alpen durch. Neben der Überquerung der Tour-Giganten Col D`Izoard, Col du Telegraph und Galibier, und vieler anderer legendärer Alpenklassiker stand auch ein Bergzeitfahren auf dem Wochenprogramm. Einer der vier Gastfahrer aus Reihen des RSV Wiesbaden konnte hier mit dem 2. Platz einen Podiumsplatz erreichen. Am Ende der Woche konnten alle vier RSV-Teilnehmer auf 11 Berge, 600 Km und über 13.000 Höhenmeter die in etwa 23 Stunden befahren wurden mit Stolz zurückblicken.

Den Aufzeichnungen aus diesem Jahr ist zu entnehmen, dass 28 Vereinsmitglieder sowohl als Jäger und Sammler der RTF-Punkte in Erscheinung traten. Darunter eine Gruppe von vier Damen und einem Schüler. Das RSV-Sportjahr begann am 01. Mai 2002 mit der erstmaligen Austragung der Hobbyrenn-Variante des legendären Rennens „Rund um den Henninger Turm. Zwei Aktive des RSV Wiesbaden waren im mehrere hundert Fahrer umfassenden Peloton vertreten. Mit dem 29. Gesamteinzelplatz von einem der beiden RSVler konnte bei regnerischen Frühjahrstemperaturen ein erstes Achtungszeichen im Feld gesetzt werden.

Bei der erstmaligen Teilnahme an den Hessischen Meisterschaften im Einzelzeitfahren wurde ein 10. Platz in der Altersklasse Senioren I erreicht. Zum Abschluss der Frühjahrssaison fand in Bad Arolsen ein Trainingslager mit Unterkunft im „Treff-Hotel“ statt. Nach einer Woche harten Trainings konnte dann am Wochenende von manch einem der 13 RSVler die ereichte Form getestet werden. Beim im Rahmen des BDR-Supercups ausgetragenen Marathons standen etliche RSV-Radler am frühen Morgen trotz Dauerregens an der Startlinie. Die über 200 Km lange Strecke mit über 3.000 Höhenmetern verlangte allen Teilnehmern ihre Zähigkeit ab. Fünf Stunden Dauerregen konnten nicht verhindern, dass der RSV Wiesbaden am Ende mit zwei Pokalen die Heimreise antreten konnte. Dabei wurde auch die gesamte RSV-Mannschaft mit einem Pokal geehrt.

 

An der diesjährigen Austragung des „Ötztal-Marathons“ nahmen erstmalig zwei Aktive des RSV Wiesbaden mit Erfolg teil. Die Plätze 382 und 875 waren bei 2105 Fahrern die das Ziel erreichten aller RSV-Ehren wert. 

Die Deutschland-Tour startete in diesem Jahr mit ihrer ersten Etappe am Kurhaus in Wiesbaden. Ehrensache für den RSV Wiesbaden eine Auswahl an den Start zu entsenden. Das vierköpfige RSV-Team setzte sich auf der meist flachen Etappe nach Erbach gut in Szene, und feierte im Ziel den 2. Platz in der Mannschaftswertung. Der 23. Einzelrang war dabei neben den weiteren Platzierungen (42./50./72.) der Beleg für eine geschlossene Mannschaftsleistung.

Das in diesem Jahr auch für Gastfahrer offene „RSV-Einzelzeitfahren“ im Aartal wurde von 42 Startern genutzt, um Kraft und Können unter Beweis zu stellen. Der Sieger kam mit einer Zeit von 29,33 Minuten dennoch aus den Reihen des RSV Wiesbaden. Im Rahmen des Lizenzrennens für Seniorenklassenfahrer „Bad Krozinger Radsportwoche“ erreichte ein RSV-Akteur den 3. Platz beim Bergzeitfahren zum Geiersnest. Beim „2. Radsporttag auf dem Hockenheimring“ wurde auf der 36 Km langen Renndistanz für den RSV Wiesbaden ein 40. Gesamtplatz bei 408 Teilnehmern erreicht.

Bei der Austragung des Triathlon Wettbewerbs „Ironman Frankfurt/Main“ wurden die Vereinsfarben durch einen RSV-Starter vertreten.

Die zweite Austragung des „Riderman“ konnte unter anderem mit dem 41. Gesamtrang eines RSV-Aktiven beim mit 542 Startern besetzten Einzelzeitfahren abgeschlossen werden. 16 Fahrer gingen im Jahr 2002 auf die Jagd nach RTF-Wertungspunkten. Erneut wurden in diesem Bereich verschiedene Podiumsplätze in der Jahreswertung des Bezirks Nassau erreicht.

Das Jahr 2003 begann für den RSV Wiesbaden mit Rennteilnahmen verschiedener Akteure in Hochheim am Main, Zollhaus (EZF) und Einhausen. Am 01. Mai 2003 kam es erneut zum Kräftemessen mit anderen Fahrern aus dem In- und Ausland. Im Rahmen der zweiten Austragung des Hobbyrennens „Rund um den Henninger Turm“ waren sieben RSVler am Start. Die vier Mann starke Vereins-Auswahl erreichte dabei einen 11. Platz bei 48 teilnehmenden Teams. Mit dem 64. Platz wurde in der Geamteinzelwertung bei 1089 ins Ziel gekommenen Fahrern die RSV-Tagesbestleistung erbracht.

chronik_html_m10eef099

Winterliche Trainingsfahrt mit prominenter Unterstützung V. l. n. r.: D. Schneider, A. Keul, G. Fey-Weidner, K. Weidner, St. Meyer, NICOLE LEDER, LOTHAR LEDER, E. Soenges, Th. Förster, W. Müller, H. Kranz, D. Dinges, M. Zeisler

 

In der RTF-Jahreswertung des Radsportbezirks Nassau trumpften die RSVler erneut stark auf. Bei insgesamt vier Podiumsplätzen in den jeweiligen Altersklassen konnten zwei „blaugelbe“ Punktesammler den 1. Platz für den Verein feiern.

m Jahr 2004 wurde erstmals das traditionsreiche Rennen „Rund um Köln“ mit einem Hobbyrennen erweitert. Vier Fahrer vertraten die Vereinsfarben. Der 41. Platz in der Gesamteinzelwertung bedeutete die beste vereinsinterne Platzierung.

 
chronik_html_m76a74cc7

Die „RSV-Heldinnen und Helden“ präsentieren sich in der neuen Vereinskleidung, u. a. mit Audruck des Hauptsponsors „Biestmilch“. Hintere Reihe v. l. n. r.: L. Förster, Th. Förster., P. Aleixo, D. Dinges, Th. Becht, K.Weidner, M. Zeisler, F. Schwarzer. Vordere Reihe v. l. n .r.: J. Hein, J. Sharek, G. Fey-Weidner, A. Keul, H. Kranz, E. Sönges, O. Burger, J. Stojan, D. Schneider, R. Sztyk

 

Das Radsportjahr 2005 brachte im Rahmen des Hobbyrennens „Rund um den Henninger Turm“ einen großen Mannschaftserfolg auf der 50-Km-Renndistanz. Die RSV-Equipe erkämpfte den 2. Platz (24 teilnehmende Mannschaften) hinter dem Sieger, dem RV Kleinlinden. Die Einzelergebnisse waren mit den Plätzen 16, 20, 40 und 75 entsprechend gut (594 Gesamtteilnehmern). Weitere RSVler waren auf anderen Renndistanzen aktiv.

Nachdem beachtlichen Erfolg am 01.Mai 2005 in Frankfurt/Main kam es zu einem erneuten sportlichen Glanzlicht im Vereinsleben des RSV Wiesbaden. Ende Mai starteten mehrere RSVler in Neustadt im Rahmen der „Hessischen Meisterschaft im Einzelzeitfahren“. Bei etwa 20 Startern in der Senioren-III-Klasse konnte F. Schwarzer den Titel des Vize-Hessenmeisters erringen. In der Senioren-I-Klasse wurde der 9. Platz erreicht.

Die Deutschland-Tour veranstalte ein Einzelzeitfahren mit Titel „Giant-Time-Trial“. Der RSV-Starter erreichte beim 40-KM-EZF den 45. Platz (582 Teilnehmer).

Im RSV-Veranstaltungskalender wurde in diesem Jahr neben RTF und dem Einzelzeitfahren ein Bergzeitfahren aus der Taufe gehoben. Die Premiere des BZF auf die im Rheingau gelegene „Hallgarter Zange“ wurde von etwa einem halben Dutzend blaugelber Radler zum Kräftemessen genutzt. Zusätzlich waren einige Gastfahrer am Start. Die mit durchschnittlich 10 Prozent Steigung mehr als anspruchsvolle, etwa 7 Km lange Rennstrecke, forderte den ganzen Einsatz aller Akteure.

m Rahmen des „5. Radsporttages auf dem Hockenheimring“ waren die vier RSV-Aktiven alle überaus erfolgreich. Die drei „blaugelben“ Herren und vor allem die RSV-Dame vertraten die Vereinsfarben erfolgreich wie nie. In den Alterklassen belegten sie die Plätze 3, 4, und 5. Der Sieg in der entsprechenden Altersklasse der Damenwertung stellte dann das Sahnehäubchen dar. In der Gesamtwertung errang einer der Fahrer den 10. Platz (444 Teilnehmer).

Zwei RSV-Einzelzeitfahrer nahmen an der „6. World Masters Time Trial Championships“ in St. Johann teil. Auf der 20-Km-Rennstrecke wurden die Plätze 46 (62 Teilnehmer) und 34 (52 Teilnehmer) in den entsprechenden Altersklassen des internationalen Starterfeldes erreicht.

Anlässlich der Bad Krozinger Radsportwoche errang der Starter des RSV in seiner Senioren-I-Wertungsklasse den 3. Platz beim Einzelzeitfahren.

Beim Saisonabschluss in Bad Dürrheim konnten nochmals beeindruckende Ergebnisse erzielt werden. Das herausragendste Ergebnis erzielte dabei abermals eine RSV-Dame. Mit ihrem 2. Platz in der Alterklasse des Straßenrennens krönte sie die Ergebnisse der RSV-Fahrer. Die Mannschaft des RSV ereichte beim Einzelzeitfahren einen 15. Platz (Gesamt: 33 Teams).

In der Jahreswertung der RTF-Punkte-Jäger im Radsportbezirk Nassau waren eine Dame und drei Herren mit Podiumsplätzen vertreten. Dabei durften zwei RSVler als Sieger ihrer Wertungsklasse die Heimreise antreten. 12 RSV-Fahrer waren im Jahr 2005 auf den RTF-Veranstaltungen vertreten.

Im Jahre 2006 gab es erneut einen Aufwärtstrend im RSV Wiesbaden zu verzeichnen. Der Bezieht sich vor allem auf das stetig steigende Niveau der blaugelben Akteure. Saisonauftakt war wie in den vergangenen Jahren in Frankfurt am 01. Mai 2006. Hier starteten anlässlich des Hobbyrennens „Rund um den Henninger-Turm“ sieben RSV-Musketiere um für sich und den Radsportverein Ehre einzulegen. Auf verschiedenen Distanzen wurden mehr als achtbare Ergebnisse erzielt. Auf der 75 Km Distanz wurde u. a. ein 14. Platz (761 Teilnehmer) im Einzelklassement erkämpft. Die RSV-Mannschaft konnte auf gleicher Strecke den 7. Platz (33 Teams) einfahren. Auf der 65 Km Distanz waren zwei RSV Athleten am Start. Mit dem 19. und 24. Platz (278 (Teilnehmer) machte der RSV Wiesbaden auch hier auf sich aufmerksam.

Der RSV war beim in diesem Jahr erstmalig ausgetragenen Einzelzeitfahren und Mannschaftszeitfahren der Fachzeitschrift TOUR mit Aktiven vertreten. Das in Gerolstein ausgetragene Mannschaftszeitfahren konnte die großen Hoffnungen der vier RSVler nicht erfüllen. Die Defekthexe hatte mit Vehemenz zugeschlagen. Die vier ambitionierten Zeitfahrer im Dress des RSV mussten akzeptieren, dass ein „Plattfuss“ alle vorherigen Träume zerbrechen ließ. Dennoch erkämpfte das Team noch einen 43. Platz (66 Teams gesamt). Beim Einzelzeitfahren, dass mehr einem Bergzeitfahren glich, wurde durch den RSV-Starter bei strömendem Regen der 50. Platz erreicht (269 Teilnehmer).

Im Jahr 2006 gab es eine weitere Rennsportpremiere. Im Radsportbezirk Nassau wurden die Bezirksmeister im Einzelzeitfahren ermittelt. Ort des Geschehens war erneut das Aartal bei Bad Schwalbach. Hier trumpfte der RSV mit seiner Zeitfahrer-Equipe eindrucksvoll auf. In der Senioren-III-Klasse gingen die ersten beiden Plätze (3 Starter) an den RSV. Die Damenklasse sah ebenso eine RSVlerin ganz vorne. In der U23-Klasse wurde der dritte Platz erkämpf (4 Teilnehmer). In der Klasse der Hauptklasse einschließlich der Senioren-I-Klasse gingen 11 Pokaljäger an den Start. Nach Auswertung aller Zeiten stand fest, der Titel des Bezirksmeisters im Einzelzeitfahren ging an einen Athleten des RSV Wiesbaden 1983 e. V.

 
chronik_html_m713448cc
Die erfolgreichen RSVler nach der Bezirksmeisterschaftsehrung: V. l. n. r.: L. Förster (inaktiv), Th. Förster, G. Weidner, J. Arlt, F. Schwarzer, R. Gonzo, K. Weidner

 

Die Saison 2007 startete für den RSV Wiesbaden so früh wie nie zuvor.In Kooperation mit dem Schulsportverein Wiesbaden wurde der Rhein-Main-Pokal ins Leben gerufen. Eine offene Zeitfahrmeisterschaft für Lizenz- und Hobbyrennfahrer, bestehend aus 2 flachen- und 2 Bergzeitfahren.Bei winterlichen Witterungsverhältnissen wurden dort bereits im März die ersten Erfolge für den RSV Wiesbaden erzielt. In der Altersklasse Senioren I wurde ein 2. Platz und bei den Senioren III sogar der 1. Platz erreicht.

Am 1. Mai konnte dann bei „Rund um den Henninger Turm“ in der Mannschaftswertung über die 63 Kilometer- Strecke der 3. Platz (13 Teams gesamt) erreicht werden. Eine Akteurin der RSV- Equipe belegte sogar den 1. Platz der Seniorinnen III- Klasse.

Beim 3. Lauf des Rhein-Main-Pokals kamen dann mit einem 5. Platz bei den Senioren I, einem 9. Platz bei den Senioren III und einem 12. Platz bei der Elite wieder gute Platzierungen für die Zeitfahrer des RSV heraus.

Bei der eine Woche später stattfindenden Hessenmeisterschaft im Einzelzeitfahren konnten die RSV- Fahrer dann in der Senioren III- Klasse einen 6. Platz und in der Elite- Klasse einen 16. Platz erreichen.

Im Juli schaffte ein einzelner Blau-Gelber dann beim Festival des Ausdauersports im weit entfernten Lohne/ Oldenburg im Einzelzeitfahren den 1. Platz seiner Altersklasse (Männer- Hauptklasse). Gleichzeitig fanden in Wiesbaden die Deutschen Meisterschaften der Elite statt. Und so ließ es sich der RSV nicht nehmen beim Hobbyrennen, dass im Rahmenprogramm der Meisterschaften stattfand, mehrere Akteure an den Start zu stellen.

Die traditionell im August stattfindende Drei-Lilien-Fahrt musste 2007 aus organisatorischen Gründen abgesagt werden.

Nichtsdestotrotz waren die RSV- Pedaleure keineswegs faul und erreichten bei „Rad am Ring“ den 15. Gesamt- Platz (466 Teilnehmer). Beim letzten Lauf des Rhein-Main-Pokals in der Senioren II- Klasse erreichte eine Bergziege des RSV den 4. Platz und 1 Woche später bei der Hessenmeisterschaft im Bergzeitfahren den 7. Platz.

Beim Rothaus RiderMan konnte die Saison dann mit einem 1. Platz in der Männer- Hauptklasse beim Straßenrennen beschlossen werden.

Weitere sportliche Eckdaten sind, dass unser jüngstes Mitglied mehrere Spitzenplatzierungen bei Lizenzrennen der Klasse U11 erreicht hat. Ebenso wurde von ihm eine Topplatzierung in der Gesamtwertung des SV Fördercups erreicht.

Auch in diesem Jahr wurden wieder fleißig RTF- Punkte gesammelt. Mit Ausnahme der Jugend- und Elite Klasse wurden in allen Altersklassen wieder fleißig Kilometer geschrubbt.

Was das Jahr 2008 anbelangt: Für dieses Jahr gibt es eine extra DVD mit allen Höhepunkten nach dem Motto: Ein Jahr aus fünfundzwanzig.

 
chronik_html_m208f064e
Thomas Förster im September 2008

 

 

 

 
(C) 2010 Radsportverein Wiesbaden e.V
Joomla! is Free Software released under the GNU/GPL License.